Heilpraktikerin Petra Amann-Kirchberger

Tipps

Grippale Infekte homöopathisch behandeln

Zu jeder Jahreszeit können grippale Infekte auftreten. Der Körper versucht sich selbst zu helfen und reagiert häufig mit Fieber. Bitte senken Sie Fieber nicht mit Fieberzäpfchen, -tabletten oder -saft.

Bitte setzen Sie auch homöopathische Mittel nur vorsichtig ein. Das richtige Mittel hilft nach kurzer Zeit. Sollte das nicht der Fall sein, stimmt entweder die Diagnose oder das Mittel nicht. Dann sollten erfahrene Homöopathen die Behandlung übernehmen, denn auch schwere Erkrankungen beginnen oft wie ein grippaler Infekt.

Der Ablauf des Fiebers und die begleitenden Symptome sind für den Homöopathen interessante Hinweise zur Mittelwahl. Z.B. trinken Menschen, die Belladonna als Mittel benötigen, bei hohem Fieber gerne Limonade, brauchen sie Kalium bichromicum eher Bier. Patienten, denen Bryonia oder Phosphorhelfen könnte, bevorzugen kalte Getränke. Arsenicum album -Patienten mögen es überall warm, nur nicht am Kopf usw.

Hier eine kleine Auswahl von Mittel zur Selbsthilfe:

Mittel Verletzung
Eupatorium perfoliatum D12
Schmerzen am ganzen Körper, weder Bewegung noch Ruhe helfen
Rhus-toxicodendron D12 Muskelschmerzen, Bewegung bessert
Bryonia D12 Nur Ruhe hilft, will nicht gestört werden
Rumex D12
Reizhusten mit Kitzeln in der Brust und der Kehle
Antimonium tartaricum D12  
Schleimrasseln in der Brust, Zunge dick weiß belegt
Ipecacuanha D12
Abhusten des Schleims zwingt zum Würgen, die Zunge ist sauber.

21.04.2011

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